Dokumentation zum Ersten Weltkrieg bei Arte: 14 Tagebücher (Teile 3 bis 5)

Anlässlich eines Texts, den ich für ein Seminar lesen musste, mache ich mir Gedanken über den Sinn, Zeitzeugen zu befragen. Es ging in erster Linie um Zeitzeugen für die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch die vor einigen Jahren ausgestorbene Generation der ehemaligen Soldaten des Ersten Weltkriegs wurde erwähnt. Nach dem Ersten Weltkrieg waren Zeitzeugen noch nicht so gefragt, wie sie es mittlerweile sind, und als „Oral History“ schließlich in ihrem Wert erkannt wurde, war der Erste Weltkrieg vom Zweiten Weltkrieg überschattet (jedenfalls in Deutschland.) Der Artikel ging so weit, dass die Generation der ehemaligen Frontkämpfer als „verlorene Generation“ bezeichnet wurde.

Es gibt verschiedene Gründe, sogenannte Zeitzeugen zu interviewen. Erstens kann es einfach darum gehen, die Opfer und Überlebenden eines Verbrechens zu würdigen, indem man ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Geschichte zu erzählen. Gerade für die Opfer und Überlebenden des Holocausts kann das wichtig sein, da in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg niemand ihre Geschichte hören wollte. Ihnen zuzuhören, ist eine Form, ihr Leid anzuerkennen. Ob die Überlebenden des Ersten Weltkriegs gewürdigt werden müssen, indem man sich ihre Geschichten anhört, halte ich aber für fragwürdig. Wenn man sich ihre Geschichten anhört, um sie zu würdigen, verwandelt man sie in Opfer. Ob sie das waren, ist aber zweifelhaft. In aller Regel waren sie auch Täter, obgleich sie tatsächlich viel gelitten haben. Erinnerungsbücher von Menschen, die ihre Erlebnisse, aber auch sich selbst reflektiert haben, sind gewiss lesenswert, weil man daraus etwas lernen kann, es handelt sich aber nicht um Erzählungen von Opfern, die man sich anhören muss, um das Leid der Opfer zu würdigen, um den Opfern wieder ein Leben in dieser Gesellschaft zu ermöglichen und um ihnen zu vermitteln, dass sie dazugehören. (Es kann allerdings wichtig sein, die Geschichten vom Leiden der Soldaten den offiziellen Heldengeschichten gegenüberzustellen.)

Zweitens kann man als Historiker Zeitzeugen interviewen, um zu erfahren, was geschehen ist. Diese Methode ist allerdings problematisch, da sich in den Erzählungen über vergangene Ereignisse immer auch widerspiegelt, wie diese Ereignisse mittlerweile verarbeitet wurden (oder auch nicht) und da sich Erinnerungen mit der Zeit verändern. Wenn aber das Ziel der Forschung gerade darin besteht, die subjektive Wahrnehmung historischer Ereignisse zu erkunden, oder eben zu erforschen, wie diese Ereignisse mittlerweile interpretiert und bewertet werden, dann sind solche Interviews wichtig.

Drittens kann das Ziel in der Vermittlung von Geschichte für ein allgemeines Publikum bestehen, das motiviert werden soll, sich für diese Geschichte zu interessieren. Zeitzeugen sollen eine Nähe zu den Ereignissen von damals herstellen und die Zuschauer zu Mitgefühl und Identifikation einladen. Das Problem besteht darin, dass nicht Identifikation, sondern Distanz die Erkenntnis fördert.

Die Dokumentation bei arte fällt eindeutig in die Kategorie „Geschichtsvermittlung für ein allgemeines Publikum.“ Tagebücher und im Nachhinein aufgeschriebene Erinnerungen sollen die damalige Zeit lebendig werden lassen (Menschen, die den Ersten Weltkrieg als Erwachsene erlebt haben, leben fast keine mehr), uns das Denken der damals lebenden Menschen vor Augen führen und uns für das Schicksal der Protagonisten interessieren. Dadurch, dass wir die Geschichten einzelner Menschen kennenlernen, sollen wir diese als uns ähnlich erkennen und Anteil an ihnen nehmen. Es gibt nur mehrere Probleme, die mit dieser Vorgehensweise verbunden sind, und das größte besteht meiner Einschätzung nach darin, dass das Schicksal dieser Protagonisten uns interessieren soll und uns dazu bewegen soll, die ganze Serie zu sehen, dass andererseits aber diese Protagonisten benutzt werden, um über allgemeine Aspekte des Krieges zu informieren.

Die meisten der vierzehn Menschen, deren Geschichten erzählt werden, sind nämlich sehr ungewöhnliche Menschen. Käthe Kollwitz ist Künstlerin, Sozialdemokratin und Pazifistin und hat dennoch ihrem Sohn erlaubt, in den Krieg zu ziehen. Edward Montague und Louis Barthas waren Pazifisten, bevor der Krieg begann. Ernst Jünger dagegen wird nach dem Krieg dagegen zu einem der wichtigsten Vertreter der sogenannten konservativen Revolution. In seinen Texten verherrlicht er den Krieg. Die beiden Kinder, die wir in den beiden ersten Teilen der Dokumenation gesehen haben, wachsen zu kritischen und intelligenten Erwachsenen heran. Marina Yurlova, die von zuhause wegläuft und sich den Soldaten anschließt, ist insgesamt sehr ungewöhnlich: Ein Kind, noch dazu ein Mädchen, das kämpfen will.

Auch Sarah Macnaughtan ist eine ungewöhnliche Frau. Ihr
Leben lang hat sie immer wieder freiwillig als Krankenschwester Verwundete versorgt (möglicherweise noch bevor es das Rote Kreuz gab.) Gabrielle West scheint eine der ersten Polizistinnen zu sein, die es gab. Vincenzo d’Aquila widersetzt sich auf einmal dem Krieg. Marie und Paul Pireaud scheinen gewöhnliche Bauern zu sein, aber die Poesie in Maries Briefen ist ungewöhnlich. Karl Kasser zeichnet sich durch Skepsis und Mitgefühl aus. Ungewöhnliche Menschen, die nach dem Krieg in ein gewöhnliches Leben zurückkehrten und wahrscheinlich nur in den Augen derjenigen, die sie persönlich kannten, ungewöhnlich blieben.

Der Film erzählt „seine“ Geschichte des Ersten Weltkriegs. Er berichtet, wie und warum es zum Krieg kam, welche Veränderungen der Krieg brachte, wie die Menschen den Krieg erlebten. All dies ist wichtig, und bis jetzt habe ich noch nichts Prinzipielles an der Geschichte auszusetzen, die durch den Film erzählt wird. Die Teile, in denen die allgemeine Geschichte berichtet wird, gehören sogar zu meinen Lieblingsstellen. Die vierzehn Menschen, deren Geschichten erzählt werden, um das Publikum anzulocken, werden allerdings in erster Linie benutzt, um diese allgemeinen Aussagen zu illustrieren. Dabei würde jede dieser Personen verdienen, dass man ihr Schicksal als ganzes würdigt und nicht nur die Szenen herausschneidet, die gerade zur Geschichte passen, die der Film erzählen will. Die Geschichten werden dadurch geglättet, die Widersprüche der Figuren werden banalisiert, alles bleibt an der Oberfläche. Fragen sind unmöglich. Warum sind ehemalige Pazifisten in den Krieg gezogen und haben dort Karriere gemacht? Was ist von Ernst Jünger zu halten? Oder von Marina Yurlova? Wie sehen Käthe Kollwitz, Louis Barthas oder Charles Montague die Widersprüche, in die sie geraten sind?

Noch extremer ist dies bei den Zitaten von Menschen, die nicht zu den Protagonisten gehören. Einige von ihnen sind selbst berühmt: Vera Brittain, Elsa Brändström, Marie Curie (ja, genau, die Nobelpreisträgerin für Physik und Chemie. Man findet ihr Zitat im dritten Teil der Serie.) Von ihnen allen hören wir nur einzelne Sätze, aus dem Zusammenhang gerissen, hoffentlich nicht sinnentstellend, aber eben doch auf einen einzelnen Satz reduziert, in welchem sie das Thema variieren, das gerade dran ist. Ihr Zitat wird jeweils zu einem von vielen, in denen Menschen sagen, wie es ihnen geht: Als Frau, deren Ehemann oder Sohn in den Krieg gezogen ist, als Frau, die sich freiwillig als Krankenschwester meldet, als Soldat, der sich davor fürchtet, in den Sturmangriff hinausgeschickt zu werden.

Die Geschichten einzelner Menschen werden erzählt, damit sich die Zuschauer für diese interessieren. Aber dafür müssten die Figuren zu Individuen werden, nicht zu Beispielen für eine allgemeine Aussage, die den Filmemachern wichtig ist. Aus diesem Widerspruch finden sie nicht hinaus.


Teil Drei: Zwei Schwestern und eine Verwundete (und zwei männliche Kriegsteilnehmer)

Der dritte Teil handelt von den schrecklichen Verwundungen, die die Soldaten auf den Schlachtfeldern erleiden. Sie gehen über das hinaus, was bisher bekannt war: Giftgas und Granaten gab es früher nicht, auch keine Maschinengewehre und Flammenwerfer. Andererseits ist auch die medizinische Versorgung besser als in vorherigen Kriegen: Sie ist einigermaßen systematisch organisiert, und es gibt Möglichkeiten, die es vorher nicht gab, vor allem Narkose und Desinfektion. Dadurch überleben nun Soldaten mit Verletzungen, die sonst den Tod bedeutet hätten. Gerade die Wahrscheinlichkeit, eine Amputation zu überleben, ist gestiegen, wodurch die Zahl der Menschen mit fehlenden Gliedmaßen wächst.

Entsetzlich ist das Konzept der Triage, das damals erfunden wurde: Leicht Verwundete werden notdürftig verbunden und zu ihren Einheiten zurückgeschickt, schwer Verwundete werden in Hospitäler gebracht, und die hoffnungslosen Fälle werden zum Sterben liegengelassen. Die Entscheidungen werden in Bruchteilen von Sekunden getroffen.

Viele Frauen melden sich freiwillig als Krankenschwestern. Sie unterscheiden sich nicht allzu sehr von den jungen Männern, die sich als Soldaten melden. Sie sind erfüllt von Idealismus und Patriotismus, sie sind nur unzureichend ausgebildet, und sie haben keine Vorstellung von dem, was Krieg wirklich heißt. Auch die Bilder, wie sie in die Züge steigen und sich verabschieden, ähneln denen der Männer.

Wir treffen wieder Elfriede Kuhr, die nun ihrer Großmutter auf der Rote-Kreuz-Station hilft, und wir lernen Sarah Macnaughtan kennen, eine schon etwas ältere Schottin der Oberschicht, die eine Gruppe von Rote-Kreuz-Schwestern anleitet.

Marina Yurlova ist bei ihrem Einsatz, bei dem in der vorherigen Folge ihre Kameraden starben, schwer verwundet worden. Der Arzt entscheidet, dass nur eine Amputation ihres Beines ihr Leben retten kann. Sie wehrt sich dagegen und hat sogar Erfolg: Der Arzt amputiert nicht das Bein, sondern schneidet nur die Kugel heraus, die sie getroffen hat, und sie überlebt. Ich frage mich, ob sie willensstärker ist als andere Menschen, so dass sie den Arzt beeindrucken kann: die meisten Soldaten hätten sich nicht wehren können. Vielleicht war es dem Arzt aber am Ende auch egal: Wenn sie lieber sterben als ein Bein verlieren will, dann soll sie halt… (Vielleicht war es vielen Soldaten auch ganz recht, ohne Bein, aber sonst lebendig nach Hause geschickt zu werden. Marina Yurlova wollte kämpfen.) Immerhin dient ihre Geschichte dem Film als Aufhänger, das Thema „Amputationen“ zu behandeln.

Wir lernen außerdem Vincenzo d’Aquila kennen, der im Koma lag, für tot gehalten wurde und in der Leichenhalle wieder das Bewusstsein erlangte. Er verkündet das Ende des Krieges und wird für verrückt erklärt. Außerdem hat Louis Barthas einen Gastauftritt: Seine Einheit findet einen Soldaten, der so schwer verbrannt ist, dass seine Haut ganz schwarz ist. Er scheint im Sterben zu liegen, aber als die Nacht vorbei ist, ist er nicht tot, sondern möchte Kaffee wie alle anderen auch.


Teil Vier: Vier anständige Frauen und ein unanständiger Mann

Der vierte Teil der Serie behandelt das Liebesleben während des Krieges. Dadurch, dass die Soldaten fern von ihrer Familie an der Front sind, gestalten sich die Beziehungen zu den Ehefrauen schwierig. Häufig werden sie nur durch Briefe aufrecht erhalten. Andererseits ergeben sich auch ganz neue Möglichkeiten, fremde Frauen kennenzulernen, und die Frauen lernen Männer kennen, die sie sonst nie kennengelernt hätten.

Der Film beginnt beginnt mit der französischen Armee, deren Soldaten keinen Heimaturlaub erhalten. Sie können sich allerhöchstens mit ihren Frauen hinter der Front treffen, was aber auch verboten ist. Nichts soll sie vom Kampf ablenken. (Es klingt wie ein alter Aberglaube.) Die deutschen Soldaten dürfen sich dagegen im Hinterland erholen und bandeln dort mit den Frauen an, die nicht vor der deutschen Armee geflohen sind, obgleich dies natürlich verboten ist und obwohl auch die Frauen von ihrer Umgebung geächtet werden, wenn dies bekannt wird.

Kontakte zwischen Menschen, die sich sonst nie begegnet wären, sind nun möglich. Die Soldaten, die nicht wissen, ob sie am nächsten Tag noch leben werden, möchten das Leben genießen, wenn sie gerade nicht an der Front sind. Von ihren Frauen zuhause erwarten sie allerdings, dass diese treu sind. Das größte Problem ist die Syphilis, und Kondome werden zum Teil der Ausrüstung der Soldaten. Die Armeen richten Bordelle ein und regeln den Besuch.

Wir treffen Käthe Kollwitz wieder. Der Tod des Sohnes belastet die Ehe. Sie fühlt sich schuldig, weil sie ihren Mann überredet hat, dem gemeinsamen Sohn zu erlauben, sich freiwillig für den Krieg zu melden. Ihr Mann macht ihr keine Vorwürfe, sondern versucht, sie zu trösten. Sie beginnt mit der Arbeit an dem Denkmal, das eines ihrer berühmtesten Kunstwerke werden wird. Allerdings fängt sie damit an, ihren Sohn selbst darstellen zu wollen.

Wir lernen Marie Pireaud kennen, deren Mann wenige Tage nach der Hochzeit an die Front musste und die auf dem Bauernhof ihrer Eltern lebt. Sie schreibt sich täglich mit ihm, Briefe ziemlich erotischer Natur. Er wünscht sich, dass sie ihn besucht, aber ihr Vater verbietet ihr das. Nach einem Selbstmordversuch gibt ihr Vater endlich die Erlaubnis.

Verheiratete Frauen sollen Sex mit ihrem Mann haben – unverheiratete Frauen sollen keinen haben. (Diese Botschaft passt nicht zu dem, was gesagt wird, aber dies sind die Geschichten, die erzählt werden.) Marina Yurlova entzieht sich dem Mann, der sich für sie interessiert: Sie will Soldatin sein. Elfriede Kuhr hat einen Verehrer, aber sie ist tatsächlich noch sehr jung, und wenn ihr Verehrer sie küssen möchte, zieht sie sich zurück. Sie nennt sich selbst eine Gans, aber in den Augen der Zuschauer wirkt sie mit ihren Zöpfen noch wie ein Kind.

Ernst Jünger hat eine französische Geliebte, die eigentlich verheiratet ist und einen Sohn hat. Ich bekomme nicht den Eindruck, dass er die Frau wirklich mag. Immer noch finde ich es befremdlich, dass seine Tagebücher in die Erzählung des Films eingewoben werden, ohne dass er und seine Worte kritisch bewertet werden. Er wird benutzt als Beispiel eines Soldaten, der sich mit einer Französin einlässt. (Möglicherweise liegt dies auch daran, dass ich vor einigen Monaten Klaus Theweleit gelesen habe, der diese Episode erwähnt, aber erzählt, dass die beiden nur beieinander gesessen hätte. Vielleicht erzählen die Tagebücher eine andere Geschichte als „in Stahlgewittern.“)

Teil Fünf: Schrecken des Krieges im Jahr 1916

Der fünfte Teil ist am disparatesten, und mir ist keine schöne Überschrift eingefallen. Überschrieben ist er „Vernichtung“ und erzählt von den Ereignissen des Jahres 1916. (Man kann nun darüber nachdenken, was die Verwendung des Wortes „Vernichtung“ aussagen soll; mich erinnert sie an den vollständigen Titel der Wehrmachtsausstellung: „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht.“)

Der Film beginnt mit der Ankündigung der Großoffensiven im Jahr 1916: die Deutschen wollen in Verdun angreifen, wobei es nicht darauf ankommt, einen Durchbruch zu erreichen, sondern darauf, das französische Heer „weißzubluten“. Die Entente greift an mehreren Stellen an: Das russische Heer greift im Kaukasus die Türkei an, die Italiener greifen wieder am Isonzo an, und Engländer und Franzosen versuchen an der Somme, die deutsche Front zu durchbrechen.

Wir treffen wieder Marina Yurlova, die als einzige Osteuropäerin in keinem Teil fehlen darf. Sie kämpft nun gemeinsam mit den Männern (ist also längst nicht mehr das Mädchen, das die Pferde versorgt) und gerät in einen Gasangriff. Durch sie erfahren wir, wie das Zarenreich seine Soldaten verheizt: Weil nicht genug Unterkünfte, Munition und Lazarette zur Verfügung stehen, werden sie ohne Gasmasken in einen Angriff geschickt.

Sarah Macnaughtan reist nach Russland, weil sie den Eindruck hat, dass ihre Hilfe dort am nötigsten gebraucht wird, aber als sie sieht, dass ihren russischen Kooperationspartnern die Aufgabe, die sie sich gestellt hat, nicht wirklich am Herzen liegt, reist sie weiter nach Eriwan. Dort versucht sie, den Armeniern zu helfen, was dem Film Gelegenheit gibt, über den Völkermord an den Armeniern zu berichten.

Wir lernen Gabrielle West kennen. Sie stammt aus der englischen Oberschicht und wird Aufseherin in einer Munitionsfabrik. Dort muss sie sich die Anerkennung der Frauen verdienen, die dort arbeiten. Wir erfahren von den schrecklichen Arbeitsbedingungen dieser Frauen und wie sie unter den Chemikalien leiden, mit denen sie ständig arbeiten müssen. Wir erfahren auch von den Luftangriffen, die mittlerweile möglich sind, wenn auch noch nicht im gleichen Ausmaß wie im zweiten Weltkrieg.

Durch Charles Montague und Ernst Jünger erfahren wir von der Schlacht an der Somme. Ernst Jünger hat Karriere gemacht und ist mittlerweile Leutnant. Er führt einen „Stoßtrupp“ an, der aber während des Bombardements im Vorfeld der Schlacht an der Somme beinahe ausgelöscht wird. Charles Montague darf nicht an der Front kämpfen, wie er gern würde, aber als „Touristenführer“ für Parlamentsabgeordnete darf er an die Front zurückkehren. Er versucht, ihnen ein realistisches Bild des Krieges zu vermitteln, wobei er sie aber in Gefahr bringt. (Das gehört zum Realismus dazu.)

Dieser Beitrag wurde unter Erster Weltkrieg, Uncategorized, vierzehn Tagebücher veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s