Lesetipp: Schuldlos – Schuldig? von Birgit Rommelspacher

Anfang der Neunziger führen Birgit Rommelspacher und ihr Team einige qualitative Interviews mit jungen Frauen durch. Sie fragen, was sie in der Schule, über die Medien und in ihrern Familien über die NS-Zeit gelernt hätten, sie fragen sie nach den Verstrickungen ihrer Familien, nach Bekanntschaften mit jüdischen Menschen, nach ihrer Haltung zu Schuld und Verantwortung. Weiterlesen

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‘Das Requiem für einen polnischen Jungen’ und die seltsame Vereinnahmung durch eine Stadt ~ irgendwie jüdisch

‘Das Requiem für einen polnischen Jungen’ und die seltsame Vereinnahmung durch eine Stadt ~ irgendwie jüdisch.

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Nachtrag zum Text “Opferschutz und Täterschutz”

Auf der Website der Jungle World habe ich einen Artikel gefunden, der sich kritisch mit der Behauptung auseinandersetzt, die Tatsache, dass der Copilot an Depression erkrankt gewesen sei, habe dazu geführt, dass er das Flugzeug gegen eine Felswand geflogen hat: Endlich wieder Berufsverbote. Dort wurde auch ein Artikel aus der ZEIT verlinkt: Wer depressiv ist, will anderen kein Leid antun. Weiterlesen

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Opferschutz und Täterschutz

Nachdem ich geschrieben hatte, dass ich ungern über nichtdeutschen Antisemitismus schreibe, dachte ich daran, dass ich nicht so viel über deutschen Antisemitismus geschrieben habe. Im letzten Jahr habe ich sehr viel über Nationalismus und über den Ersten Weltkrieg geschrieben, wegen des Jubiläums natürlich, aber auch, weil ich erschrocken war über die große Anzahl der Menschen, die die “Schlafwandler” von Christopher Clark kaufen. Mir schien dies deswegen interessant, weil die Schuldfrage für den Ersten Weltkrieg weniger tabuisiert ist als Zweiter Weltkrieg und Holocaust, so dass dies noch ein Thema ist, wo Menschen sagen dürfen, was sie meinen (von denken will ich nicht reden) und ihrem Nationalismus freien Lauf lassen.

Über Antisemitismus habe ich mehr gelesen als geschrieben, vor allem aus Scheu. Vor allem habe ich Psychologisches gelesen, aber ich bin eben keine Psychologin. Was ich über Projektionen und Paranoia lese, fasziniert mich, aber ich kann es nicht beurteilen. Ich habe mir jetzt aber vorgenommen, meine Scheu etwas abzulegen und auch zu schreiben, allerdings werde ich das Thema erweitern und nicht nur über Antisemitismus schreiben, sondern über Punkte, wo ich den Eindruck habe, dass sich Nationalsozialismus und die nicht aufgearbeitete Vergangenheit in der Gegenwart widerspiegeln. Ich habe verschiedene Ideen für Themen, und ich möchte mit einem Thema anfangen, das einigermaßen aktuell ist: Mit dem absichtlich herbeigeführten Flugzeugabsturz vor einer Woche.

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Warum ich Blau heute nicht mag

Ursprünglich veröffentlicht auf Quergedachtes | Ein Blog über Autismus:

Heute ist der Welt Autismus Tag. Kein blauer sondern hoffentlich ein bunter Tag. Weltweit wird am 02. April mit der Initiative „Light it up Blue!“ für Aufmerksamkeit für das Thema Autismus geworben. An sich eine gute Idee, wenn da nicht ein großer Haken wäre: Blau ist nicht die Farbe von Autismus sondern von Autism Speaks. Wer also mit blauem Licht, Ballons oder Aktionen in Blau auf Autismus aufmerksam macht verbindet in den Köpfen der Menschen Autismus mit der Farbe Blau. Und somit ist es nur noch ein kurzer Schritt, gerade wenn man nach Autismus sucht, zu Autism Speaks. Jeder der heute blau für Autismus wirbt macht kostenlose Werbung für Autism Speaks. Und die arbeiten, das habe ich im Blog schon einige Male erwähnt, gegen Autisten. Sie demütigen uns, stellen Autismus als teuflisch dar und bekämpfen ihn. Sie setzen sich nicht für Autisten ein, sie sammeln Geld für Gentests. Sie sehen…

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Erfahrungen meines früheren Ichs: Ratschläge, die das Wort “einfach” enthalten und die Furcht, verrückt zu sein

Am Wochenende bin ich einer Feministin begegnet, die an die alte Tradition der Frauenbewegung erinnerte, von den eigenen Erfahrungen auszugehen. Jede soll dabei dort akzeptiert werden, wo sie gerade ist, in der Vorschule oder kurz vor dem Abitur, mit dem Anspruch natürlich, dass sie weiterlernt.

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Blockstöckchen: 5 Bücher 2015,

zugeworfen von @cloudette_. (Ihre eigenen fünf Bücher lassen sich hier finden: Fünf Bücher für 2015) Ich fühle mich erst einmal geehrt, dass mir dieses Blogstöckchen zugeworfen wurde, obgleich klar ist, dass keine Liste von fünf Romanen folgen wird. Ich werde mich ähnlich wie Cloudette auf die Bücher konzentrieren, die seit nicht allzu langer Zeit ungelesen in meinem Regal stehen, auf die, die ich zur Zeit lese, und auf zwei Bücher, die ich bestellen möchte, die ich aber noch nicht bestellt habe. Es sind mehr als fünf Bücher.

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