Eine andere Geschichte über Depression

Durch eine Frau, die ich sehr mag und schätze (und die ich mit Namen nennen werde, wenn sie ihr Okay dazu gibt), bin ich auf folgende Geschichte zum Thema Depression gestoßen: Depression Part Two. Sie erzählt, was zur Zeit die gängige Weisheit ist: Depression kommt ohne Grund, so wie auch eine Erkältung oder sonst eine Krankheit ohne äußeren Grund kommt, sie ist gekennzeichnet durch Hoffnungslosigkeit und einen Verlust von Gefühlen, durch den Verlust der Fähigkeit, Kontakt zu anderen Menschen herzustellen, Irritation und Ärger über Menschen, die versuchen, einen aufzumuntern. Nach einer Weile (und mit Hilfe einer Therapeutin) kehren die Gefühle dann zurück. Ihre Rückkehr ist ebenso „random“ wie ihr Verschwinden.

(Anmerkung gleich zu Anfang: es ist bekannt, dass Arbeitslosigkeit, aber auch zu viel Stress bei der Arbeit zu Depressionen führen kann. Nicht jede Arbeit ist besser als keine Arbeit, aber das, was mit einer regelmäßigen Arbeit verbunden ist, oder sein sollte, nämlich finanziell einigermaßen gesichterte Verhältnisse und eine gewisse Anerkennung, stellen einen Schutz vor Depression dar, und das Fehlen dieser beiden Dinge kann schnell zu Depressionen führen. Das kommt im Comic überhaupt nicht vor, und eben auch nicht im gegenwärtigen Master Narrative über Depression.)

Ich kenne die Dunkelheit auch: Das Gefühl, dass nichts mehr Sinn macht, oft auch verbunden mit dem Gefühl, dass ich keinen Sinn mache und dass die Welt besser dran wäre, wenn es mich nicht gäbe. Ich habe weitgehend ohne Therapeutin und ohne Medikamente bis jetzt überlebt. Ungefähr eineinhalb Jahre lang, als ich wirklich am tiefsten Punkt war, habe ich Therapie ausprobiert, aber am Ende abgebrochen, weil die Therapeutin an den entscheidenden Punkten, die mich belasteten, meiner Mobbing-Erfahrung und meinen Erlebnissen mit Leuten, die den Habitus von Altachtundsechzigern hatten, aber eine Altnazisse in ihrer Gruppe duldeten, völlig ahnungslos war und mich beschwichtigen wollte, anstatt mir zu helfen, zu verstehen, was los war. Ein Film, den ich damals sah, Zwei oder drei Dinge, die ich über ihn weiß, hat mir mehr geholfen als meine Therapeutin, die selbst noch verstrickt war. Es war vor allem eine Szene im Film, die mir half, meine Erlebnisse mit den Möchtegern-Altachtundsechzigern neu einzuschätzen: Die älteste Schwester des Ich-Erzählers wirft ihm vor, dass alle Leute ihn für verrückt halten würden, wenn er nicht aufhören würde, der Geschichte seines Vaters (des deutschen Botschafters in der Slovakei, verantwortlich für die Deportation der slovakischen Juden) nachzuforschen und sie in seinem Film auszubreiten. Sie würden ihn für verrückt halten, wenn er nicht loslassen können. – Für die Zuschauer, jedenfalls für mich, war aber offensichtlich, dass nicht der Ich-Erzähler, sondern die Schwester mit ihren verzweifelten Versuchen, der Realität auszuweichen, verrückt war. Mit dieser Erkenntnis konnte ich auch meine eigene Geschichte neu einschätzen: Nicht ich war verrückt, sondern die, die mich für verrückt erklärten, weil ich einer Altnazisse nicht ruhig und gelassen und ohne ihr zu widersprechen zuhören konnte. Ich entschied für mich, dass ich lernen wollte, ruhig und gelassen zu widersprechen, dass es aber viel besser war, wütend zu reagieren als überhaupt nichts zu sagen.

Ich bin jetzt vom Thema abgekommen. Ich wollte eigentlich über Depression schreiben. Das Gefühl von Hoffnungs- und Sinnlosigkeit kenne ich, ich weiß auch, wie es ist, wenn nichts mehr Freude macht. Ich bin meistens ohne die Hilfe von Therapeutinnen herausgekommen, und das wird von vielen als Zeichen genommen, dass ich nicht wirklich unter Depression gelitten haben kann. Ich habe irgendwann gelernt, dass es keinen Sinn macht, mit solchen Leuten zu diskutieren – aber heute, nachdem ich das oben verlinkte Comic gelesen habe, bin ich wütend darüber. Nur weil ich es geschafft habe, ohne Therapeutin und ohne Medikamente herauszukommen, soll klar sein, dass meine Gefühle keine echte Depression waren. Als sei meine Fähigkeit, wieder herauszukommen, ein Gradmesser für die Schwere meiner Gefühle.

Ein Fall ist mir jetzt in den Sinn gekommen, in dem mir eine Therapeutin tatsächlich geholfen hat. Eigentlich war es vor allem das erste, halbstündige Beratungsgespräch, das ich in der offenen Beratung der feministischen therapeutischen Beratungsstelle geführt habe. Es ging um meine damalige Beziehung, innerhalb derer ich depressiv geworden war, so dass ich mich am Ende für völlig wertlos hielt. Irgendwann hatte ich den Mut, zu dieser feministischen Beratung zu gehen. Zu einer anderen als einer feministischen Beratung zu gehen, hätte ich mich gar nicht getraut: ich hätte Angst gehabt, „über den Tisch gezogen zu werden“. Es war ein Satz der Therapeutin, der mir weiterhalf: „Sie scheinen in Ihrer Beziehung keinen Raum zu haben.“ Ich dachte über diesen Satz nach, und mir wurde klarer und klarer, dass nicht ich verrückt war, sondern die Welt um mich herum. Mein damaliger Freund hatte ein sehr klares Bild davon, wie eine Beziehung aussehen sollte, und weil ich nicht hineinpasste, war ich ungenügend. Das Problem war, dass ich selbst auch ein ganz idyllisches Bild von Zweisamkeit hatte und nicht merkte, wie ich viele Seiten von mir vernachlässigen musste, um in dieses Bild zu passen. (Vor einer Weile habe ich übrigens eine Checkliste gefunden, die mich sehr an meine damalige Beziehung erinnerte: Sexualität in einer Misshandlungsbeziehung.)

Dieser eine Satz der Therapeutin half mir, dass ich mich darauf konzentrierte, mein eigenes Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, was natürlich dazu führte, dass ich weniger Zeit und Kraft für meinen Freund hatte, was wiederum dazu führte, dass er sich endgültig trennte. Anschließend lief ich durch die Gegend und war glücklich. Ich erinnere mich noch an ein paar völlig durchschnittliche Straßen Bremens, die ich betrachtete, wobei ich voller Glück wahrnahm, dass ich diese Straßen betrachten und sie wahrnehmen konnte, anstatt ständig mit Ihm und meinem Ungenügen beschäftigt zu sein.

Eine andere Geschichte sind die Bücher von Dan Olweus: Durch sie sah ich meine Zeit als Jugendliche in einem neuen Licht. Ich fragte mich nicht mehr, was an mir falsch gewesen sei, so dass ich zum Mobbingopfer auserkoren wurde. Stattdessen probierte ich einen neuen Gedanken aus: vielleicht war an mir überhaupt nichts falsch, vielleicht war aber umso mehr an den Mobbern falsch.

Wenn ich zurückdenke, stelle ich fest, dass es vor allem eines war, was mir immer wieder aus dem Tief heraushalf: dass ich die Welt oder meine Situation oder meine Vergangenheit unter einem neuen Blickwinkel sah. Vielleicht war ich gar nicht verrückt und falsch. Vielleicht war die Welt verrückt. Und dann wäre es nicht Stärke, die mir herausgeholfen hat, sondern immer wieder ein Geschenk in Form eines Menschen, der die richtigen Worte fand, oder in Form eines Buches.

Jetzt wieder zum Comic. Es erzählt, wie gesagt, die gängige Geschichte über Depression: aus unerfindlichen Gründen macht nichts Freude mehr, es lohnt nicht, aus dem Bett zu steigen, und dann kehren aus ebenso unerfindlichen Gründen (oder durch Medikamente) die „normalen“ Gefühle zurück, insbesondere ein gewisser Optimismus. Ich denke, dass an dieser Geschichte ganz vieles fehlt.

Eigentlich ist schon der Anfang des Comics problematisch. Glück wird dadurch beschrieben, wie das Mädchen mit ihren Spielzeugen spielt, Unglück dadurch, dass sie die Lust daran verliert. Aber das heißt auch, dass sie gleich von Anfang an ohne Kontakt zu anderen ist: Ihre Spielzeuge geben ihr die Aufmunterung, die sie anderswo nicht bekommt. („Du kannst über den See schwimmen.“)

Anschließend erzählt sie, dass sie es als Zeichen der Stärke über sich selbst ansieht, dass sie keine Gefühle mehr hat. Hier wäre die nächste Frage: in welcher Situation sieht ein Mensch das als Stärke an? Doch nur in einer Situation, in der von ihm erwartet wird, dass er oder sie funktioniert, erstens im Job, aber auch in der Familie und vielleicht auch im Freundeskreis. Die eigenen Gefühle zählen nicht – es geht nicht nur darum, sie maßvoll auszudrücken, also sie tendenziell zu verbalisieren anstatt zu schreien oder loszuschlagen. Es geht darum, sie gar nicht auszudrücken, da sie die Weltsicht der anderen stören würden. (Mir ging es so mit meinem ehemaligen Chor. Singen macht mir großen Spaß, aber wenn ich dabei unter Druck gesetzt werde, ständig zu lächeln und guter Stimmung zu sein, verschwindet der Spaß, den ich normalerweise daran habe. Mir macht es mehr Spaß, wenn ich dabei ernsthaft und ehrgeizig sein kann. Ich konnte dies aber nicht äußern, da alle anderen höchst begeistert von der neuen Chorleiterin waren, die immer gut drauf war.)

Die Protagonistin möchte nicht, dass andere herausfinden, wie wenig sie fühlt. Das ist natürlich der Königsweg, um noch weniger zu fühlen: nicht einmal von den Gefühlen erzählen, die man hat. Oft ist das Gefühl, dass es unangebracht wäre, von diesen Gefühlen zu erzählen, aber richtig: die anderen würden es nicht hören wollen. Stattdessen wollen sie ihre eigenen Geschichten erzählen, etwa von ihrem Triathlon oder dem Typen, der sich ertränkt hat. Es ist natürlich völlig unangemessen, zu sagen: „Ich kann mich nicht über deinen Triathlon freuen, weil es mich daran erinnert, dass ich selbst im Sport immer eine Versagerin war“ oder eben auch „ich kann nicht über den ertrunkenen Typen traurig sein, weil ich selbst über etwas anderes traurig bin, und das geht mir viel näher als dieser Typ, den ich nicht kannte.“ Es wird erwartet, dass man in solchen Situationen nicht an sich selbst, sondern an die andere Person denkt. Aber das geht nur in beschränktem Maß: Manchmal steht die eigene Situation eben doch im Vordergrund, und erst wenn man über die eigene Situation geredet hat, kann man wieder bei anderen sein. Und wenn das nicht möglich ist, wird man zur (schlechten) Schauspielerin.

Der nächste Schritt ist der sprichwörtliche Rat über den Sonnenschein draußen, hier in Form von Yoga bei Sonnenaufgang. Der Rat ist im Prinzip, die eigene Situation und die eigenen Gefühle zu vergessen. Ich meine, was hilft es jemandem, der schon seit einer Weile arbeitslos ist und der nur noch wenig Hoffnung hat, einen guten Job zu finden (keinen Minijob), wenn er den Sonnenaufgang betrachtet? – Ich weiß, dass ich selbst mich oft von Sonnenschein habe trösten lassen – mittlerweile halte ich es für eine „Überlebenstaktik“: meine eigene unglückliche Situation angesichts des guten Wetters verdrängen. Meinen Mangel an Beziehungen vergessen, indem ich im Universum aufgehe. Aber Überleben ist nicht leben. Es war eine andere Variante, mich nicht wichtig zu nehmen – die erste Variante war, dass ich die Frau, die den Triathlon gewonnen hat und den Typ, der ertrunken war, für wichtiger hielt als mich selbst.

Dann kommt die Dunkelheit. Die Hoffnungslosigkeit selbst wird zum Problem – nicht die Welt, die dafür sorgt, dass man hoffnungslos ist und sich selbst für wertlos hält. Angeblich ist ja das erste nicht wahr – es gibt immer Hoffnung, man muss sich nur anstrengen – und das zweite ist eine Schwäche der eigenen Person, Zeichen mangelnden Selbstwertgefühls, und nicht Zeichen, dass man zu wenig Ermutigung von außen bekommen hat: die richtige Mischung aus Lob für das eigene Wesen und Lob für Können und Leistungen.

Dann sind da die Fische. Sie sind tot, und niemand will es eingestehen. Mich erinnern die Fische an Illusionen: irgendwie weiß man, dass es sich um Illusionen handelt, aber man will es sich noch nicht eingestehen. Die Menschen um einen herum hängen eventuell noch viel stärker an diesen Illusionen, und man möchte sie nicht enttäuschen. Aber wenn man sagt: Ja, sie sind wirklich tot, die Pläne funktionieren nicht mehr, die Liebesbeziehung ist eine einzige Lüge, dem Job bin ich nicht gewachsen – dann wird möglicherweise der Weg frei zu etwas Neuem, auch wenn man nicht sofort sieht, was es ist. Aber vielleicht ist es auch zu spät für etwas Neues, und diese Einsicht tut weh. Aber der Schmerz über diese Einsicht ist etwas anderes als Depression.

Es ist spät, und ich mag im Moment nicht mehr über den Heilungsprozess im Comic schreiben. Plötzlich kommen die Gefühle eben wieder, so nach und nach, als seien sie eingefroren gewesen. Ich muss an das Buch „Reine Lust“ von Mary Daly denken (und jetzt gelingt es mir hoffentlich, alle Jungfeministinnen so zu verschrecken, dass sie gehen und nie mehr wiederkommen: Ja, ich habe früher Mary Daly mit großem Vergnügen gelesen, und das Kapitel über Gefühle in „Reine Lust“ schätze ich immer noch sehr.) Mary Daly unterscheidet verschiedene Arten von Gefühlen, lebendige und solche aus Plastik, und die lebendigen Gefühle sind diejenigen, die eine Ursache und ein Objekt haben, und die uns in Bewegung versetzen: zum Guten hin, vom schlechten weg. Depression ist das Paradigma eines schlechten Gefühls, da sie keine Ursache hat. In dem Moment, wo wir ihre Ursache erkennen, verwandelt sie sich: sie wird zu Trauer, oder zu Wut. Und wütend bin ich zur Zeit über das aktuelle Master Narrative zum Thema Depression als einer Gefühl- und Antriebslosigkeit ohne Ursache. Für mich bestand der Schlüssel immer darin, dass ich herausfinden musste, worin die Ursache lag, und meistens bestand sie in einem Netz von Lügen.

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3 Antworten zu Eine andere Geschichte über Depression

  1. Maria Kirsch schreibt:

    Vielen Dank für den Beitrag. Ich find den Text sehr emotiv und bedeutend. Vor allem nehm ich nen Satz raus: „aber überleben ist nicht lebe“. Das stimmt ja absolut. Ich bin ans Thema Depressionen sehr interessiert, denn ich bin mir fast sicher, dass ich an einer leide. Ich fühle mich damit ziemlich identifiziert. Ich hab hier mehr zum Thema erfahren und hab sogar mal angerufen, da ich relativ verzweifelt bin. Die Gefühle sind so schwer zu vergessen wenn das Problem ständig da ist. Da hast Du keine Chance, um dich davon abzulenken. LG, María.

  2. susanna14 schreibt:

    Dein Kommentar ist in den Spam-Ordner geraten (wahrscheinlich, weil er einen Link enthielt), deswegen habe ich ihn erst jetzt gefunden.
    Ich muss jetzt vorsichtig sein mit Ratschlägen… Ich wollte mir mit diesem Text vor allem die eigene Wut vom Leib schreiben. Ich wundere mich vor allem über amerikanische Menschen, die schreiben, dass sie ohne Medikamente nicht mehr funkitionieren, als sei „nicht funktionieren“ das, was die Krankheit ausmacht. Ich würde Depression eher als „nur noch funktionieren“ beschreiben – und dann kommt irgendwann der Punkt, wo auch das nicht mehr geht. Aber das Problem gab es auch schon vorher.
    Ich habe einen Blick auf die Seite geworfen, die du verlinkt hast, kann aber so schnell nicht einschätzen, ob sie seriös ist. Am besten ist wohl, den tatsächlichen Ansprechpartner nach seiner Qualifikation zu fragen. In Großstädten sind meine erste Anlaufstellen meistens die diversen angebote an psychologisch-sozialer Lebensberatung, die etwa von der AWO oder den Kirchen oder auch von Organisationen der Frauenbewegung angeboten werden. Ich vermute, dass es auf dem Land schwieriger ist, so etwas zu finden.
    Womit ich vorsichtig wäre, sind Medikamente. Sie sind nur wenig wirksamer als Placebos, haben aber deutlich mehr Nebenwirkungen und rufen Entzugserscheinungen hervor, wenn man sie wieder absetzt. Bei sehr starken Depressionen sind sie möglicherweise angebracht – aber wenn du irgendwie Kraft hast, ohne auszukommen, ist es besser.
    (Meine Weisheit habe ich aus folgenden Bücher:
    Roger Whitaker: Anatomy of an Epidemic
    Irving Kirsch: The Emperor’s new drugs
    Hier noch ein Link zu einem Artikel im Freitag: Des Kaisers neue Drogen.
    Natürlich gibt es zu beiden auch Kritiken. Robert Whitaker ist aber ein Wissenschaftsjournalist, und Irving Kirsch Wissenschaftler, und im Gegensatz zu mir, die ich immer skeptisch war, begannen beide als Leute, die an die Wirksamkeit von Antidepressiva glaubten, und wurden mit der Zeit immer skeptischer. – Ja, also informiere dich sehr gründlich, was Medikamente anbelangt.)
    Ja, dann wünsche ich dir alles Gute bei der Suche nach jemandem, der dir zuhört und dir hilft, bei der Suche der Ursachen deiner Depression.

  3. psychperson schreibt:

    ganz kurz: psycheplus war mir nicht geläufig, grade etwas drauf rumgeklickt und war schockiert. es scheint explizit keine qualitätssicherung der anbieter stattzufinden, eine kostenpflichtige (2 euro pro minute? wow…) telefonberatung in einem land, in dem es die telefonseelsorge gibt (umsonst), alles voll mit werbung für premiummitgliedschaft für beide seiten – krass.
    ja, es sollte noch viel mehr niedrigschwellige beratungsangebote geben, und mehr kassensitze für therapeuten – vieles ist im argen. aber so löst man das sicherlich nicht. bäh.

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